Hinweiskarte-Starkregengefahren vom Land Hessen veröffentlicht

Bei Starkregen entscheidet oft schon ein kleiner Höhenunterschied in der Straße, ob das Wasser ins Haus läuft oder vorbeifließt – völlig egal, ob ein Bach in der Nähe ist oder nicht.

Das Land Hessen hat jetzt eine neue, detaillierte Hinweiskarte veröffentlicht: Sie können dort nachschauen, wie hoch das Wasser bei extremen Unwettern in Ihrer Straße stehen könnte und wohin es abfließt.

Starkregen und Überschwemmungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen.

Überschwemmte Straßen, vollgelaufene Keller: Starkregen kann innerhalb weniger Minuten große Schäden anrichten – und das oft ganz unabhängig davon, ob ein Fluss in der Nähe ist. Denn wo das Wasser genau langfließt, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat zusammen mit dem Land Hessen diese Faktoren berechnet und daraus eine Karte erstellt. Die Karte zeigt, wie tief das Wasser werden kann und wie schnell es maximal fließt.

Was genau berechnet wurde

Die Karte unterscheidet zwei Szenarien: ein „außergewöhnliches“ Starkregenereignis mit etwa 40 bis 50 Millimeter Regen pro Stunde, sowie ein „extremes“ Ereignis mit 100 Millimetern Niederschlag innerhalb einer Stunde. Für beide Fälle zeigt die Karte, wo sich das Wasser sammelt, wie hoch es steigen und wie schnell es fließen kann.

Die Hinweiskarte Starkregengefahren stellt die Simulationsergebnisse zu möglichen Starkregenszenarien dar. Die Daten enthalten jeweils die maximale Überflutungstiefe, die maximalen Fließgeschwindigkeiten sowie die Fließrichtung für ein außergewöhnliches (100-jährliches) und ein extremes Ereignis (hN = 100 mm/h bzw. 90 mm/h für NRW). Die Ergebnisse wurden auf der Grundlage eines 3D-Modells (DGM1), den ATKIS/ALKIS-Daten, KOSTRA-Daten des DWD und weiteren ergänzenden Geodaten berechnet.

Hier können Sie nachschauen, wie hochwassergefährdet Sie wohnen

https://www.geoportal.de/theme/weather/rain/hinweiskarte-starkregengefahren-he

Hinweise für das Verhalten vor, während und nach Waldbränden für Urlauber und Besitzer von Ferienhäuser im europäischen Ausland

Im Angesicht der jüngsten Waldbrandereignisse in Südeuropa möchten wir auf eine Fachempfehlung von @fire – Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V. „Hinweise für das Verhalten vor, während und nach Waldbränden für Urlauber und Besitzer von Ferienhäusern im europäischen Ausland“ aufmerksam machen. Sie enthält wichtige Informationen zur Vorbereitung sowie zum richtigen Verhalten vor, während und nach einem Waldbrand.

Fachempfehlung: Hinweise für das Verhalten vor, während und nach Waldbränden für Urlauber und Besitzer von Ferienhäusern im europäischen Ausland

Nicht erst dann handeln, wenn die Katastrophe da ist – Vorbereiten !

Vieles hat sich in den letzten Monaten verändert. Bereiten Sie sich vor. Hier ist jeder gefragt, denn der Staat kann nicht alles leisten. Wir wollen Sie bei Ihren Vorbereitungen unterstützen.

Der Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen des Bundesamtes für Bevölkerungschutz und Katstrophenhilfe hilft Ihnen dabei.

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Bundesweiter Warntag am 10. September

Der bundesweite Warntag wird jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt.
Dazu werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11:00 Uhr werden zeitgleich in allen 16 Ländern, in den Landkreisen und in den Kommunen mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen und Lautsprecherwagen ausgelöst. Weiterlesen

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