Jahreshauptversammlung 2024

Einsatzaufgaben können nicht im vollen Umfang geleistet werden, da es im Feuerwehrhaus Dorf-Erbach an Platz fehlt – Feuerwehr wartet auf das Architekturbüro 

Zur Jahreshauptversammlung der Stadtteilwehr konnten kürzlich der Vereinsvorsitzende und Wehrführer Hans-Jörg Hupp neben den Mitgliedern auch 1.Stadtrat Erwin Gieß und Stadtbrandinspektor René Bartmann begrüßen.

Vereinsvorsitzender Hans-Jörg Hupp berichtete von einem regen Vereinsleben. Der Feuerwehrverein förderte wieder tatkräftig die Arbeit der Einsatzabteilung. So wurde u.a. die Mitgliederwerbeaktion unterstützt, zum Besuch der Rettmobil (Feuerwehrmesse in Fulda), zum Besuch der Feste befreundeter Feuerwehren, zum gemeinsamen Rundgang über den Wiesenmarkt und zur Weihnachtsfeier wurde eingeladen. Der „Feuerwehr-Erlebnistag“ konnte zum zweiten Mal durchgeführt werden. Viele Besuchern konnten begrüßt werden, darunter viele Eltern mit Ihren Kindern. Als Weihnachtsfeier besuchten wir in diesem Jahr eine Bowlingbahn in Obrigheim.

Der Wehrführer Hans-Jörg Hupp berichtete von weiter steigenden Einsatzzahlen. Mit 35 Einsätzen musste noch nie öfters in einem Jahr ausgerückt werden. An 11 Schichten wurde mit bis zu 3 Einsatzkräften der Brandsicherheitsdienst am Wiesenmarkt unterstützt. Der Wehrführer begründete die steigenden Einsatzzahlen, mit der regen Bautätigkeit in Dorf-Erbach, dass die Dorf-Erbacher Wehr inzwischen eine der tragenden Säulen für den städt. Brandschutz ist und die zunehmenden Einsatzzahlen aufgrund der inzwischen jährlichen Unwetter. Während es in Dorf-Erbach, Erbach-Nord und an der B47 gilt den Erstangriff durchzuführen, gilt es in Bullau, Ernsbach, Erbuch und in der Kernstadt (incl. Erlenbach, Elsbach, Roßbach) die dortigen Feuerwehren bei Ihren Einsätzen zu unterstützen. Dorf-Erbach stellt bei zeitkritischen Einsätzen in der Kernstadt inzwischen das zweite Löschfahrzeug!

Personell ist man inzwischen so gut aufgestellt, wie in den letzten 20 Jahren nicht.

Mit dieser motivierten Mannschaft können die gestellten Aufgaben gut erfüllt werden. Zusätzlich können mehrere Jugendliche aus der Jugendfeuerwehr in den nächsten 1 bis 2 Jahren die Einsatzabteilung verstärken.

Allerdings wurde das bestehende Feuerwehrhaus weder für diese Aufgaben noch für die Unterbringung dieser Mannschaftstärke und Einsatzmaterialien seinerzeit ausgelegt. Es fehlt es inzwischen überall an Platz und Raum, sodass verschiedene Einsatzaufgaben nicht wahrgenommen werden können. Dennoch gibt es noch immer keinen Baubeginn, obwohl dieser für den Dezember 2023 zugesagt wurde. Bereits im Haushalt 2023 waren Mittel für die Planung eingestellt. Aktuell wird auf das Architekturbüro gewartet.

Mit dem inzwischen 26 Jahre alten Löschfahrzeug ist man zwar gut ausgerüstet, jedoch fehlt es immer öfters an der Geländetauglichkeit und einem entsprechend großen Löschwassertank. Auch für Unwetter fehlt es an Ausstattung. Die Ersatzbeschaffung des Löschfahrzeuges ist durch die städt. Gremien angestoßen und auch der Bewilligungsbescheid zur Förderung der Ersatzbeschaffung wurde übergeben. Bei optimalen Bedingungen für eine Ersatzbeschaffung wird dieses Fahrzeug aus heutigen Gesichtspunkten schon jetzt 29 Jahre alt, bis es ersetzt wird!

Mit einem allradangetriebenen Fahrzeug steht inzwischen für Führungs-, Erkundungs- und für sehr kleine Logistikaufgaben ein Fahrzeug zur Verfügung. Zusätzlich stehen ein Mannschaftstransportfahrzeug und ein Pkw-Anhänger zur Verfügung. Gerade die immer stärker werdende Jugendabteilung benötigt jeden zusätzlichen Sitzplatz in den Fahrzeugen.

Jugendfeuerwehrwart Michael Chramov konnte von einer regen Jugendfeuerwehr berichten. Die Beteiligung der Jugendlichen ist sehr gut. Für die Zukunft hat man sich wieder viel Interessantes für die Jugendlichen vorgenommen.

Rechner, Jens Erhard trug den Kassenbericht vor. In seinem Bericht wurde aufgezeigt, dass der Verein finanziell auf gesunden Füßen steht. Die Kassenprüfer bescheinigten eine professionelle Kassenführung.

Erster Stadtrat Erwin Gieß bedankte sich im Namen der Kreisstadt Erbach für die geleistete Arbeit. Der erhebliche Bedarf bei den Feuerwehren und beim Katastrophenschutz, so auch in Dorf-Erbach, sei erkannt worden. Eine veränderte Situation in der Welt haben auch wieder die Aufgaben des Katastrophenschutzes in den Fokus gerückt, welche man eigentlich vor Jahren schon für nicht mehr notwendig erachtete. Das habe auch die Kreisstadt Erbach eingeholt. Er könne den Frust in Dorf-Erbach nachvollziehen und bat um Geduld. Die städt. Gremien erarbeiten derzeit den städt. Haushalt. Im Entwurf seien auch erhebliche finanzielle Mittel für Dorf-Erbach eingestellt. Auch wäre der dringende Bedarf für eine Stelle für einen Mitarbeiter in der Verwaltung erkannt worden, um all dies abarbeiten zu können.

Stadtbrandinspektor Bartmann schloss sich dem Dank an die Feuerwehr an, berichtete über den Sachstand der zahlreichen offenen städtischen Aufgaben in Dorf-Erbach und nahm anschließend die Ehrungen und Beförderungen vor.

Für 15 Jahre Dienstzeit in der Feuerwehr Dorf-Erbach wurde Alexander Hupp das bronzene Ehrenabzeichen der Kreisstadt Erbach verliehen. Jens Erhard wurde zum Feuerwehrmann, Lucas Flath zum Hauptfeuerwehrmann und Franziska Hupp Oberlöschmeisterin befördert.

Näheres erfahren Sie in den Jahresberichten:

Jahresbericht 2023 des Wehrführers

Bericht des Vereinsvorsitzenden 2023

 

 

 

 

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